Tipps gegen Spam

Die großen Free-Mail-Anbieter sortieren nach eigenen Angaben 98 Prozent der verschickten Spam aus. Trotzdem landet noch genug nervige Post im elektronischen Briefkasten. Diese Tipps können dagegen helfen.

Behalt es für Dich

Je weniger Leute und Firmen die eigene Mail-Adresse kennen, desto geringer ist das Spam-Risiko. Also lieber genau überlegen, ob der Empfänger seriös und vertrauensvoll ist, bevor die E-Mail-Adresse irgendwo im Internet eingetragen wird.  Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik rät, die Mail-Adresse fast wie eine Geheimnummer zu behandeln. Noch besser: ein zusätzliches Postfach anlegen, das nur für Registrierungen und ähnliches verwendet wird. So bleibt das Haupt-Postfach sauber.

Mach Dein Postfach zur Festung

Beim E-Mail-Anbieter auf jeden Fall den Spam-Schutz aktivieren. Wenn Spam immer wieder von einem Absender kommt, kann im E-Mail-Programm ein zusätzlicher Filter eingerichtet werden, der die Massen-Mails auf dem Server löscht oder in einen speziellen Spam-Ordner verschiebt. Outlook Express und die großen Free-Mail-Anbieter bieten diesen Schutz an.

Widerstehe der Versuchung

Niemals auf Spam reagieren.  Auch dann nicht, wenn Vermerke wie „Klicken Sie hier, wenn Sie keine weiteren Mails mehr von uns erhalten möchten“ erscheinen. Damit zeigt man nur, dass die Adresse noch aktiv ist. Dann landen im Zweifel noch mehr Mails im Postfach. Und die Spammer sind professioneller geworden: Viele Spams sind mittlerweile personalisiert. Betreffzeilen wie „Will Dich wiedersehen“ oder „RE: Ihre Anmeldung“ sollen zum Anklicken animieren.

Von Theresa von Bischopink und Peter Maxwill.

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